Ausbildungssuchende müssen ab kommendem nach Einschätzung der Arbeitgeber verstärkt mit Konkurrenz von Bewerbern aus Osteuropa rechnen. Er sei sich "sicher, dass sich immer mehr Jugendliche aus östlichen Nachbarländern für eine Ausbildung bei uns interessieren", sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, der "Bild"-Zeitung (Freitagsausgabe). Der Verband gehe davon aus, dass zunehmend Azubis aus dem EU-Ausland eingestellt werden, weil viele deutsche Betriebe ihre Ausbildungsstellen künftig europaweit ausschreiben wollten. Hintergrund ist die ab Mai 2011 geltende Freizügigkeit auch für Arbeitnehmer aus den neuen, osteuropäischen EU-Staaten.