Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will beim Sorgerecht die Rechte lediger Väter stärken. Im "Hamburger Abendblatt" (Silvesterausgabe) stellte die Ministerin Eckpunkte der von ihr geplanten Reform vor. "Ich kann mir eine Regelung vorstellen, die der Mutter bei der Geburt des Kindes zunächst das alleinige Sorgerecht gibt. Erklärt der Vater allerdings, dass er mit der Mutter gemeinsam die Sorge ausüben will, soll das gemeinsame Sorgerecht gelten - es sei denn, die Mutter legt innerhalb einer Frist von acht Wochen Widerspruch ein", sagte die Ministerin.