Ein Kampfpilot der libyschen Armee hat laut einem Zeitungsbericht am Mittwoch sein Flugzeug abstürzen lassen, um nicht Regierungsgegner anzugreifen. Der Pilot habe sich geweigert, den Befehl zur Bombardierung der Oppositionshochburg Bengasi im Osten des Landes auszuführen, berichtete die libysche Zeitung "Kurina" auf ihrer Website unter Berufung auf Militärkreise. Der Pilot und der Copilot hätten ihre Schleudersitze ausgelöst und seien mit Fallschirmen gelandet. Das Flugzeug, eine russische Maschine vom Typ Suchoi 22, sei in der Nähe von Adschdabija, 160 Kilometer westlich von Bengasi, abgestürzt. Die Stadt Bengasi im Osten des Landes wird von der Opposition gehalten.