Eine interne Arbeitsgruppe der Linken hat vorgeschlagen, die Bezüge der Parteichefs künftig mit weiteren Einkünften zu verrechnen. Das Gremium zog nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" vom Freitag damit Konsequenzen aus dem Streit um die Höhe der Bezüge von Parteichef Klaus Ernst. Er war 2010 unter Druck geraten, weil er neben seinen Bezügen als Abgeordneter von 7668 Euro und einer Zulage für die Arbeit im Fraktionsvorstand von 1913 Euro noch ein Parteigehalt von 3500 Euro bezog.