Der chinesische Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo hat das Gefängnis kurz verlassen dürfen - wegen des Tods seines Vaters. "Liu Xiaobo kam am 18. September nach Hause, zur Beisetzung seines Vaters, der eine Woche zuvor gestorben war", sagte sein Bruder Liu Xiaoxuan am Dienstag in einem Telefonat mit der Nachrichtenagentur AFP. Der Menschenrechtsaktivist war im Jahr 2009 wegen Untergrabung der Staatsgewalt zu elf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Seine Haft wird äußerst strikt gehandhabt, es gibt kaum Informationen über sein Schicksal.