Das Berliner Landeskriminalamt (LKA) untersucht laut einem Medienbericht einen möglicherweise gezielten Giftanschlag auf ein russisches Dissidentenpaar. Ärzte der Berliner Charité hätten im Blut des früheren russischen Geheimagenten Viktor Kalaschnikow und seiner Frau Marina "dramatische Quecksilberwerte" nachgewiesen, hieß es am Samstag in einem Vorab-Bericht des Münchener Nachrichtenmagazins "Focus" unter Berufung auf die Krankenhausakten. Bei dem 58-jährigen Kalaschnikow seien 53,7 Mikrogramm Quecksilber pro Liter Blut festgestellt worden, bei seiner 52-jährigen Frau 56 Mikrogramm. Der Grenzwert liege bei drei Mikrogramm Quecksilber pro Liter Blut.