Die britische Regierung hat den versteckten Kosten bei Internetbuchungen den Kampf angesagt. Finanzstaatssekretär Mark Hoban sagte am Donnerstag, Ziel sei es, den Verbraucher vor "exzessiven" Zusatzkosten zu bewahren, von denen er meist erst am Ende einer Buchung erfahre. In der Schusslinie der Regierung sind laut Hoban vor allem Billig-Fluggesellschaften. In vielen Fällen sei der Preis eines Flugtickets am Ende des Buchungsvorgangs im Netz mehr als doppelt so hoch wie angepriesen, etwa durch zusätzliche Steuern, Zuschläge für Gepäckbeförderung oder Sitzplatzreservierung, Bearbeitungsgebühren oder Gebühren für das Zahlen mit Kreditkarte.