Ein in Braunschweig lebender Mann hat gestanden, in Mecklenburg-Vorpommern seinen Stiefvater erstochen zu haben. Als Motiv gab er an, der Stiefvater sei für seine "verpfuschte Kindheit" verantwortlich, wie die Staatsanwaltschaft Stralsund am Mittwoch mitteilte. Demnach hatte der 29 Jahre alte mutmaßliche Täter seinen Stiefvater zuvor 20 Jahre lang nicht gesehen. Er fuhr am vergangenen Samstag nach Wusterhusen (Landkreis Vorpommern-Greifswald), wo sein Stiefvater allein in einem Reetdachhaus lebte.