Der künftige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) will die europäischen Staats- und Regierungschefs zu mehr Transparenz zwingen. Er werde an den Gipfeltreffen der Regierungschefs der Euro-Länder teilnehmen, auch wenn er nicht dazu eingeladen sei, sagte Schulz in einem am Sonntag veröffentlichten Interview des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel". Anders als seine Amtsvorgänger wolle er nicht den "Grüß-August spielen", sagte der bisherige Fraktionsvorsitzende der Sozialisten, der am 17. Januar zum neuen Parlamentspräsidenten gewählt werden soll.