Der Schriftsteller Martin Walser spielt mit dem Gedanken, zu gegebener Zeit Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. "Vielleicht rede ich jetzt, weil mir gerade überhaupt nichts wehtut, auch nur groß daher", sagte der 84-Jährige der neuen Ausgabe des Magazins "Stern". Aber derzeit habe er vor, zur Sterbehilfeorganisation Exit in die Schweiz zu gehen. "Ich lasse mir einen anständigen Tod servieren", sagte Walser, dessen neues Buch "Muttersohn" am 15. Juli erscheint.