Begünstigt durch Krankheiten und Inzucht ist die Zahl von Hummeln in den USA einer Studie zufolge in den vergangenen zwei Jahrzehnten massiv gesunken. In vier von acht untersuchten Arten nordamerikanischer Hummeln gebe es heute sogar über 90 Prozent weniger Tiere als noch vor 20 Jahren, berichteten Forscher am Montag im Wissenschaftsblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences". Damit drohten auch in der Landwirtschaft Einbußen, da die Insekten eine zentrale Rolle bei der Bestäubung von Lebensmittelpflanzen spielten.