. .
News am 29.05.2012
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
15. Februar 2011, 08:20 Uhr

Ägypten bittet USA und EU um Sperrung von Konten

Ägypten hat die USA, Großbritannien und Frankreich gebeten, die Konten ehemaliger hochrangiger Beamter einzufrieren. Der gestürzte Präsident Husni Mubarak sei jedoch nicht unter den Aufgelisteten, hieß es am Montag aus Washington und Paris.

Die ägyptische Regierung hat die USA um die Sperrung der Konten der alten Führungsriege um den gestürzten Präsidenten Husni Mubarak gebeten. Die Guthaben Mubaraks seien von der Anfrage jedoch nicht betroffen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag (Ortszeit) aus Regierungskreisen in Washington. "Wir haben Anfragen bezüglich anderer Funktionäre", sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums, der nicht namentlich genannt werden wollte.

Zuvor hatte Kairo nach EU-Diplomatenangaben bereits eine Liste von sechs bis sieben Namen von hochrangigen Funktionären an die EU übermittelt und um eine Sperrung ihrer Konten gebeten. Auch hier sei Mubarak nicht darunter, hieß es. Eine eigenmächtige Sperrung der Konten Mubaraks lehnte die EU ab. Eine Sprecherin von EU-Außenministerin Catherine Ashton kündigte aber "angemessene Maßnahmen" an, sollte die Frage nach solchen Kontosperren im Dialog mit Ägypten aufkommen.

US-Außenministerin Hillary Clinton zeigte sich "beruhigt" über das Verhalten der Armee, die seit dem durch wochenlange Proteste erzwungenen Rücktritt Mubaraks am Freitag in Ägypten an der Macht ist. Die Armeespitze hatte am Sonntag das Parlament aufgelöst, in spätestens sechs Monaten soll es Neuwahlen geben. Die Verfassung wurde bis zur Volksabstimmung über die Änderungen außer Kraft gesetzt. Zugleich drang Clinton auf eine Aufhebung des seit 30 Jahren geltenden Ausnahmezustands. Dies sei aber ein "ägyptischer Prozess" und müsse von den Ägyptern selbst vorangebracht werden, sagte sie am Montag im Gespräch mit dem arabischen TV-Sender El Dschasira.

AFP/Reuters
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Flucht in die Golf-Emirate Mubaraks Auszug aus Ägypten

Rätselraten um den Aufenthaltsort von Husni Mubarak. Ägyptens Ex-Präsident soll in ein Emirat am Golf geflohen sein. Dort dementiert man allerdings die Ankunft des Despoten. mehr...

Nach Ägypten und Tunesien Proteste erreichen auch Iran

Erst Tunesien und Ägypten, jetzt der Jemen, Bahrein und sogar der Iran. Die Proteste in muslimischen Ländern greifen um sich. In Teheran feuerten die Sicherheitskräfte Tränengas auf die Menge, die sich trotz eines Demonstrationsverbotes versammelt hat. mehr...

Gesundheit Mubarak gibt Rätsel auf

Die Welt räselt über Husni Mubarak. Wo ist der abgetretene ägyptische Machthaber, was passiert mit seinen Auslandskonten - und wie geht es ihm eigentlich? Laut Ägyptens Botschafter steht es um seine Gesundheit nicht zum Besten. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind