Am symbolträchtigen Ort der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren hat Russlands Präsident Dmitri Medwedew stärkere Vorschriften für die Sicherheit von Atomkraftwerken gefordert. Die Welt müsse über eine neue internationale Konvention zur Nuklearsicherheit nachdenken, damit sich Unglücke wie in Tschernobyl und in Fukushima nicht wiederholten, sagte Medwedew am Dienstag. Er habe seinen "Freunden und Partnern" der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) Vorschläge unterbreitet, die im Falle eines Atomunglücks "katastrophale globale Folgen" verhindern sollten. Der Kreml teilte mit, Medwedew werde auf dem G-8-Gipfel im Mai "konkrete Initiativen" zu schärferen Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke vorstellen.