Zum zweiten Jahrestag des Georgien-Krieges ist Russlands Präsident Dmitri Medwedew unangekündigt in die abtrünnige georgische Provinz Abchasien gereist. Medwedew traf am Sonntag in der Hauptstadt Suchumi ein, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. Er führte dort Gespräche mit dem Führer der Rebellen, Sergej Bagapsch, und besichtigte die Strandpromenade. Außer Russland hat nur eine Handvoll Länder die Unabhängigkeit Abchasiens anerkannt. Georgien betrachtet die Provinz weiter als sein Staatsgebiet.