Knapp 30 Jahre nach der Entdeckung der Immunschwächekrankheit Aids treffen sich am Sonntag tausende Fachleute aus aller Welt zu einer Konferenz in Österreich. Über 20.000 Forscher, Ärzte, Politiker und Vertreter von Organisationen nehmen an dem sechstägigen Treffen in Wien teil, bei dem es um den weiteren Kampf gegen die Krankheit geht. Die Fachleute wollen unter anderem darüber beraten, wie der Einsatz von sogenannten Virenhemmern verbessert werden kann, damit möglichst viele Patienten mit Hilfe der Medikamente überleben. Derzeit sind mehr als 33 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert, allein 22 Millionen davon im südlichen Afrika. Jährlich sterben rund zwei Millionen Menschen an der Krankheit.