Trotz bemerkenswerter Erfolge im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids fällt die Bilanz zum diesjährigen Welt-Aids-Tag am Donnerstag gemischt aus. Das Aids-Virus HIV sei in der Europäischen Union und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) im vergangenen Jahr in 27.116 Fällen neu diagnostiziert worden, teilte das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm am Mittwoch mit. Dies sei eine Zunahme um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dank einer besseren Versorgung mit Medikamenten starben im vergangenen Jahr weltweit 1,8 Millionen Menschen an Aids - 2006 waren es noch 2,2 Millionen.