Durch starke Regenfälle und Erdrutsche sind im Südosten Brasiliens seit Wochenbeginn mindestens 109 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der örtlichen Behörden und Medienberichten führte extrem heftiger tropischer Regen in einer bergigen Gegend im Norden von Rio de Janeiro dazu, dass Schlammlawinen von den Abhängen in die Orte rutschten und Flüsse über die Ufer traten. Am Dienstag und Mittwoch seien dadurch insgesamt 96 Menschen getötet worden. In der Metropole São Paulo waren am Montag und Dienstag durch den Starkregen mit anschließenden Erdrutschen bereits 13 Menschen ums Leben gekommen.