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News am 30.05.2012
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14. Februar 2012, 13:43 Uhr

Merkel kündigt weitere EU-Sanktionen gegen Syrien an

Angesichts der anhaltenden Gewalt in Syrien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weitere Sanktionen gegen Damaskus angekündigt.

Angesichts der anhaltenden Gewalt in Syrien hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weitere Sanktionen gegen Damaskus angekündigt. Die Europäische Union unterstütze die "feste Haltung" der Arabischen Liga zu Syrien und werde sie "auch durch weitere Sanktionen untermauern", sagte Merkel vor einem Treffen mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi, in Berlin. Mit Blick auf die politischen Umbrüche im Zuge des sogenannten arabischen Frühlings sagte die Kanzlerin, die EU setze auf eine enge Zusammenarbeit mit der Liga.

Al-Arabi forderte ein Ende der Gewalt in Syrien. Was in Syrien geschehe, "muss enden", sagte der Generalsekretär der Regionalorganisation. In Syrien wurden bei den seit knapp einem Jahr anhaltenden Protesten gegen die Staatsführung nach Oppositionsangaben bereits mehr als 6000 Menschen getötet. Die Arabischen Liga hatte am Wochenende die Entsendung einer UN-Friedenstruppe in das Land vorgeschlagen. Damaskus wies den Vorschlag als Einmischung zurück, mehrere westliche Staaten reagierten skeptisch.

Die syrische Protesthochburg Homs erlebt nach Angaben von Menschenrechtlern unterdessen den schwersten Beschuss seit Tagen. Am frühen Morgen hätten die Truppen der Armee mit der Bombardierung des Stadtteils Baba Amr begonnen, erklärte der Chef der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. Es sei der schwerste Beschuss seit fünf Tagen. "Im Durchschnitt fallen zwei Raketen pro Minute", sagte Rahman. Ein weiterer Aktivist sprach ebenfalls von "extremer Gewalt", die die der vergangenen Tage deutlich überschreite.

Die Stadt im Zentrum Syriens steht seit zehn Tagen unter dem Beschuss der Armee. In den vergangenen Tagen sollen dort mehr als 500 Menschen getötet worden sein. Insgesamt starben bei den seit knapp einem Jahr anhaltenden Protesten gegen die Staatsführung in Syrien nach Oppositionsangaben bereits mehr als 6000 Menschen.

AFP