Metalldiebe sorgen für viele Verspätungen bei der Bahn

9. April 2013, 07:58 Uhr

Die Deutsche Bahn ist im vergangenen Jahr 2700 Mal Opfer von Metalldieben geworden.

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Die Deutsche Bahn ist im vergangenen Jahr 2700 Mal Opfer von Metalldieben geworden. Dadurch hätten sich 17.000 Züge verspätet, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Zahlen eines Sicherheitsbündnisses, das die Bahn im Juli 2012 mit anderen Unternehmen gegründet hatte.

Insgesamt seien 240.000 Minuten Verspätung eingefahren worden, das sind 4000 Stunden. Grund war den Angaben zufolge jedes Mal, dass Diebe Kupferkabel oder andere Metallteile stahlen und es dadurch zu Problemen auf den Schienen kam.

Der durch die Diebstähle bei der Bahn angerichtete Materialschaden betrug den Angaben zufolge 17 Millionen Euro. "Die Diebe setzen für ein paar Euro ihr Leben aufs Spiel und verursachen dabei nicht nur einen großen materiellen Schaden für die Bahn, sondern schaden vor allem unseren Kunden", sagte der Leiter der Konzernsicherheit bei der Deutschen Bahn, Gerd Neubeck.

AFP