Der Deutsche Mieterbund (DMB) hat den Verkauf von 21.000 Wohnungen der Landesbank Baden-Württemberg an Investoren als "falsch und kurzsichtig" kritisiert. Wer öffentliche Wohnungsbestände an Privatinvestoren verkaufe, der handle gegen die Interessen der Mieter, erklärte DMB-Direktor Lukas Siebenkotten am Dienstag. Das Wohnen in den ehemaligen LBBW-Wohnungen werde "spürbar teurer" werden, erwartet der Mieterbund. Er hält bis zu 25 Prozent in den kommenden fünf Jahren für möglich. Bundesweit steigen die Mieten laut DMB dagegen nur um 1,2 Prozent jährlich.