Bei dem Geiseldrama in einem Reisebus in der philippinischen Hauptstadt Manila sind mindestens vier Touristen aus Hongkong getötet worden. Dies berichteten Ärzte am Montag nach dem gewaltsamen Ende der rund zwölfstündigen Geiselnahme. Der bewaffnete Kidnapper, ein ehemaliger Polizist, hatte den Bus in seine Gewalt gebracht, um seine Wiedereinstellung zu erzwingen. Er ließ zunächst einige seiner Insassen frei. Dann verkündete er, zwei Geiseln getötet zu haben. Als er drohte, auch die restlichen Geiseln umzubringen, stürmte die Polizei schließlich den Bus. Dabei kam der Geiselnehmer ums Leben.