Nach dem schleppenden Start des neuen Bundesfreiwilligendienstes (BFD) hat das Bundesfamilienministerium an die Wohlfahrtsverbände appelliert, aktiver um Freiwillige zu werben. "Wer sich hinsetzt und wartet, dass ein Freiwilliger kommt, der hat die Diskussion seit Herbst 2010 verschlafen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär Hermann Kues (CDU) der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag. Das Interesse für die deutschlandweit 35.000 zu besetzenden Stellen sei da. Es gehe jetzt darum, aktiv auf die Menschen zuzugehen. Die Einsatzstellen müssten selbst die Werbetrommel rühren.