. .
News am 30.05.2012
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
31. Januar 2011, 14:39 Uhr

Britischer Filmmusik-Komponist John Barry gestorben

Der durch seine "James-Bond"-Musik bekannte britische Komponist John Barry ist im Alter von 77 Jahren gestorben.

Der durch seine "James-Bond"-Musik bekannte britische Komponist John Barry ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Wie seine Familie am Montag mitteilte, erlag der mehrfache Oscar-Preisträger am Sonntag in New York einem Herzinfarkt. Barry komponierte die Filmmusik für insgesamt hundert Filme, darunter elf "James-Bond"-Filme, etwa "Goldfinger" und "Man lebt nur zweimal". Barry komponierte auch die Musik zu den Kinofilmen "Jenseits von Afrika" und "Der mit dem Wolf tanzt". Für seine Arbeit für diese beiden Filme sowie für die Musik zu "Der Löwe im Winter und "Frei geboren" gewann er jeweils den Oscar. Für die Musik zu "Asphalt-Cowboy" erhielt er einen Grammy.

Der aus der Jazz-Musik kommende Barry komponierte nicht die berühmten Titelsongs der "James-Bond"-Filme. Aber seine Fans schreiben ihm zu, mit seinen atmosphärischen Melodien für die "Coolness" der Filme um den britischen Geheimagenten "007" verantwortlich zu sein. "Ich denke, James Bond wäre weitaus weniger cool gewesen, wenn John Barry nicht seine Hand gehalten hätte", sagte Barrys Nachfolger als Komponist der Agentenfilme, David Arnold, am Montag der BBC. Barrys Tod sei "ein schwerer Verlust".

Barry hinterlässt nach Angaben seiner Familie seine 33-jährige Frau Laurie sowie vier Kinder und fünf Enkelkinder. Die Beisetzung werde im engsten Familienkreis stattfinden, in Großbritannien werde es später im Jahr noch eine Gedenkfeier geben.

Die Voraussetzungen für seinen späteren Beruf wurden Barry in die Wiege gelegt: Er wurde 1933 im nordenglischen York als Sohn eines Kinobesitzers und einer Pianistin geboren. Während seiner Zeit in London, wo er die "Swinging Sixties" erlebte, lernte er seine zweite von vier Ehefrauen kennen, die Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin. In den 1970er Jahren verließ Barry seine Heimat und zog nach New York. Seinen beruflichen Durchbruch hatte er mit der Komposition der Filmmusik für den "Bond"-Streifen "Dr. No" von 1962. Barry mixte Big-Band-Musik mit Jazz-Elementen und Gitarrenriffs.

AFP
 
 
MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
Verwandte Fragen

Sie kennen die Antwort? Beantworten Sie die Frage hier oder senden Sie selber eine Frage