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5. Januar 2011, 15:02 Uhr

Obama-Pressesprecher Gibbs hört auf

Der Pressesprecher von US-Präsident Barack Obama, Robert Gibbs, verlässt das Weiße Haus. Er werde die Regierungszentrale verlassen, aber in Obamas Wahlkampfteam für die Präsidentschaftswahl 2012 mitarbeiten

Der Pressesprecher von US-Präsident Barack Obama, Robert Gibbs, verlässt das Weiße Haus. Er werde die Regierungszentrale verlassen, aber in Obamas Wahlkampfteam für die Präsidentschaftswahl 2012 mitarbeiten, erklärte Gibbs am Mittwoch. In Obamas innersten Führungszirkel stehen in den kommenden Wochen zahlreiche Umbesetzungen an.

Er werde Obama von außerhalb des Weißen Hauses weiter beraten, sagte Gibbs der Nachrichtenagentur AFP. Der 39-Jährige gilt als einer der engsten Mitarbeiter Obamas, als gewiefter politischer Taktiker und erfahrener Medienexperte. Seit dem Amtsantritt des Präsidenten vor knapp zwei Jahren vertrat Gibbs dessen Politik vor Journalisten. Er arbeitete bereits seit 2004 für Obama, als dieser für einen Senatssitz kandidierte. Während Obamas Wahlkampf 2008 war er für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Der "New York Times" sagte Gibbs, der Rücktritt von seinem Posten werde für ihn einiges an Umstellung mit sich bringen. "Ich glaube aber, dass ich mich gut beschäftigen werde." So werde er Obama weiter zur Seite stehen. Laut "Washington Post" will Gibbs eine eigene Beratungsfirma gründen. Wer ihm nachfolgen wird, wurde noch nicht bekanntgegeben. Als mögliche Nachfolger gelten Gibbs' Stellvertreter Bill Burton oder der Sprecher von Vize-Präsident Joe Biden, Jay Carney.

Obama will in den kommenden Wochen mehrere Posten in seinem Führungszirkel neu besetzen, auch als Reaktion auf die schwere Niederlage bei den Kongresswahlen Anfang November und in Vorbereitung auf den Präsidentschaftwahlkampf 2012. Laut "Washington Post" sollen mindestens acht Posten neu besetzt werden. Medienberichten zufolge soll unter anderen Obamas oberster Wahlkampfmanager David Plouffe in den engsten Führungszirkel aufrücken. Er gilt als einer der Architekten des Obama-Wahlerfolges 2008.

AFP
 
 
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