Mehr als 1500 Menschen sind im vergangenen Jahr auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken oder verschwunden. Das sei das tödlichste Jahr seit Beginn der traurigen Statistik im Jahr 2006 gewesen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Dienstag in Genf mit. Mit den Revolten in Tunesien, Ägypten und Libyen im vergangenen Jahr sei die Zahl der Bootsflüchtlinge weiter angestiegen, sagte UNHCR-Sprecherin Sybella Wilkes.