Der designierte italienische Ministerpräsident Mario Monti hat am Montag erste Sondierungsgespräche mit den Parteispitzen zur Bildung einer Übergangsregierung geführt. Medienberichten zufolge wollte der frühere EU-Kommissar sein Kabinett innerhalb von 48 Stunden zusammenstellen. In den Gesprächen bemühte er sich um eine tragfähige Mehrheit im Parlament. Staatspräsident Giorgio Napolitano hatte den 68-jährigen Monti am Sonntagabend mit der Regierungsbildung beauftragt. Er tritt die Nachfolge des am Samstag zurückgetretenen langjährigen Regierungschefs Silvio Berlusconi an.