Der des Mordes an seiner Familie verdächtige Franzose aus Nantes hat wenige Tage vor seinem Verschwinden seltsame Abschiedsbriefe an neun Freunde und Verwandte verschickt. Auch Xavier Dupont de Ligonnès' Schwester Christine bekam einen solchen Brief, wie ihr Rechtsanwalt am Mittwoch mitteilte. Der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Franzose habe darin behauptet, er sei ein Geheimagent und müsse sich mit seiner Familie in die USA absetzen, wo er in einem Prozess zu einem weltweit tätigen Drogenkartell aussage. Das Schreiben sei "rätselhaft und haarsträubend", sagte Rechtsanwalt Stéphane Goldenstein, der auch die Mutter des Gesuchten vertritt.