Wegen des Amoklaufs auf dem US-Armeestützpunkt Fort Hood, bei dem vor gut einem Jahr 13 Menschen starben, droht dem mutmaßlichen Täter die Todesstrafe. Der Brigadekommandeur des texanischen Stützpunktes Fort Hood, Morgan Lamb, habe der Militärjustiz empfohlen, "die Todesstrafe in Betracht zu ziehen", teilte die US-Armee am späten Freitagabend (Ortszeit) in einer Erklärung mit. Die Empfehlung werde nun an den Stützpunkt-Kommandeur Robert Cone weitergeleitet. Lambs Einschätzung sei nicht bindend, bei der Verhängung einer Strafe würden alle relevanten Faktoren einbezogen und sowohl "die Rechte des Beschuldigten, als auch die der Opfer der zur Last gelegten Taten" berücksichtigt, erklärte die Armee.