Mit Amin el Hindi ist der letzte Palästinenser gestorben, der mit der blutigen Geiselnahme von israelischen Sportlern bei den Olympischen Spielen in München 1972 in Verbindung gebracht wurde. Der 72-jährige Hindi sei in einer Klinik in der jordanischen Hauptstadt Amman an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben, sagte der palästinensische Botschafter in Amman, Atallah Cheiri, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Hindi sei bereits vor sechs Monaten in das König-Hussein-Krankenhaus verlegt worden, wo ihm ein großer Teil der Leber entfernt worden sei. Nach dem Eingriff sei er ins Koma gefallen, am Dienstagabend sei er gestorben.