Im Prozess um den Anschlag auf die Minsker Metro vom 11. April hat der Hauptangeklagte in einem Video Foltervorwürfe gegen die Ermittler erhoben. Dmitri Konowalow, der Drahtzieher des tödlichen Anschlags in einer U-Bahnstation der weißrussischen Hauptstadt sein soll, sagte in einer während der Gerichtsverhandlung am Mittwoch gezeigten Aufnahme vom 18. April, sein Geständnis sei unter Folter erzwungen worden. Demnach musste er auf dem Bauch liegend mit zusammengebundenen Händen und Füßen aussagen.