In Pristina ist am Samstag eine Kathedrale zu Ehren der legendären Ordensschwester Mutter Teresa eingeweiht worden. An den Feierlichkeiten nahm auch der kosovarische Präsident Fatmir Sejdiu teil. Die Kathedrale, eines der größten christlichen Gotteshäuser auf dem Balkan, solle daran erinnern, "dass das Kosovo ein Mosaik von religiösen, kulturellen und ethnischen Gruppen ist, die jahrhundertlang harmonisch zusammengelebt haben", sagte Sejdiu. "Mutter Teresa repräsentiert das Beste des albanischen Geistes", sagte der Präsident über die Nonne, die 2003 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen worden war.