Nach der Insolvenz des Augsburger Druckmaschinenherstellers Manroland hat der abgesprungene Geldgeber seine Absage begründet. Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Capvis erklärte am Sonntag, bei ihren Gesprächen mit dem Manroland-Management, mit den Anteilseignern, Mitarbeitervertretern und Banken hätten sich "unterschiedliche Vorstellungen" gezeigt, unter welchen Voraussetzungen die Firma hätte weitergeführt werden können. Die Voraussetzungen für einen Einstieg seien "leider nicht mehr gegeben" gewesen.