Einem 17-jährigen Russen droht Menschenrechtsaktivisten zufolge nach einer brutalen Misshandlung durch die Polizei der Verlust seiner Genitalien. Nachdem die Bezirkspolizei von Kstowo den Jugendlichen verprügelt habe, sei "nicht sicher, ob die Ärzte die Geschlechtsorgane des Jungen retten können", erklärte am Montag die Nichtregierungsorganisation Komitee gegen Folter. Eigenen Aussagen zufolge war Nikita Kaftassew mit einem Freund in der Region Nischni-Nowgorod rund 500 Kilometer östlich von Moskau von der Polizei aufgehalten und Opfer eines willkürlichen Gewaltausbruchs geworden.