NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat Russland zum Verzicht seiner Pläne aufgefordert, seine militärische Präsenz in Kaliningrad zu verstärken. Entsprechende russische Erklärungen seien für die Militärallianz "natürlich ein Grund zur Besorgnis", sagte Rasmussen Reportern am Donnerstag in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Russland betreibe damit eine "vollständige Verschwendung" finanzieller Mittel, da ein "offensives Militärsystem" gegen einen "fiktiven Feind" errichtet werde, der nicht existiere.