Fast einen Monat nach den tödlichen Luftangriffen auf pakistanische Soldaten im Grenzgebiet zu Afghanistan sieht die NATO-Führung Fehler auf beiden Seiten. Diese seien sowohl vor als auch während der Angriffe begangen worden, teilte das Militärbündnis am Donnerstag in Brüssel mit. Die afghanischen und US-Soldaten hätten laut einer Untersuchung "rechtmäßig zur Selbstverteidigung reagiert", weil auf sie geschossen worden sei. Sie seien aber von pakistanischer Seite auch nicht darüber informiert gewesen, dass es sich bei den Angreifern um Soldaten gehandelt habe, hieß es.