Deutschland bibbert weiter: In der Nacht hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Ueckermünde im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns minus 28,7 Grad Celsius gemessen und damit eine neue Rekordtemperatur in diesem Winter.
Deutschland bibbert weiter: In der Nacht hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Ueckermünde im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns minus 28,7 Grad Celsius gemessen und damit eine neue Rekordtemperatur in diesem Winter. Die Messstation in Oberstdorf im Oberallgäu meldete demnach einen Minuswert von 28,1 Grad und in Karlshagen auf der Insel Usedom wurden immerhin minus 24,8 Grad gemessen. Auch in der Schweiz gab es einen neuen Kälterekord. Die Zahl der Kältetoten in Polen stieg unterdessen auf mehr als 60.
Nicht nur in ländlichen oder bergigen Regionen, auch in vielen Großstädten rutschten die Temperaturen in der Nacht wieder unter die 20-Grad-Marke. In Berlin-Kaniswall am südöstlichen Stadtrand von Berlin wurden laut DWD minus 23,6 Grad und in Cottbus minus 21,8 Grad gemessen. Am Leipziger Flughafen waren es immerhin noch minus 20,5 Grad Celsius.
Der Wetterdienst meteomedia registrierte sogar noch tiefere Temperaturen. Die Messstation Funtensee in Bayern zeigte demnach minus 37,7 Grad an, und im sächsischen Morgenröthe-Rautenkranz wurden minus 29,3 Grad gemessen. Erst zum Wochenende hin soll es laut DWD etwas milder werden. Die Temperaturen bleiben aber fast überall im Minusbereich.
Allein in den vergangenen 24 Stunden wurden neun Kältetote im Nordosten gezählt, teilte die polnische Polizei mit. Die meisten Opfer sind demnach Obdachlose. Wegen der extremen Minusgrade lockerten die Aufnahmezentren für Obdachlose ihre Regeln und nehmen inzwischen auch alkoholisierte Menschen auf, die normalerweise keinen Zutritt erhalten.
Aus der Schweiz wird unterdessen ein neuer Kälterekord gemeldet. In der Nacht zu Montag seien in Samedan im östlichen Kanton Graubünden minus 35,1 Grad Celsius gemessen worden, teilte der Schweizer Wetterdienst mit. Samedan ist der Hauptort im Engadin, wo auch die beliebten Skiorte St. Moritz, Pontresina und Sils-Maria liegen. Die tiefste jemals in der Schweiz gemessene Temperatur lag 1987 bei minus 41,8 Grad Celsius im Dorf La Brévine im westlichen Kanton Neuenburg.