Der neue Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen lässt dem Management bei der bis vor kurzen noch insolventen Warenhauskette im Tagesgeschäft völlig freie Hand. Er sei "kein Experte" und mische sich deswegen nicht in das operative Geschäft seiner Unternehmen ein, sagte Berggruen der "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe). Mit dem bisherigen Karstadt-Chef, Thomas Fox, habe er "alle zwei Wochen vielleicht" telefoniert. Er selbst sei für das Unternehmen "nicht wichtig", sagte Berggruen. Er liefere "Geld und Unterstützung, aber ich kann nicht sagen, ob Karstadt lange oder kurz Röcke anbieten soll". Hier komme es auf Management und Belegschaft an.