Im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist nach Angaben des Betreibers Tepco ein neues Leck im ersten der sechs Reaktoren entdeckt worden. Wie Tepco am Donnerstag mitteilte, wurde es von Arbeitern in Schutzanzügen entdeckt, als diese neue Messgeräte installierten. Durch die undichte Stelle trete Wasser aus, das zur Kühlung in den Reaktor gepumpt werde. Die Außentemperatur des Reaktors von 100 bis 120 Grad Celsius lasse jedoch darauf schließen, dass es im Inneren bislang nicht zu einer Überhitzung gekommen sei und die Kühlung weiterhin funktioniere, hieß es.