Weil sie Anschläge unter anderem auf die Londoner Börse und Bürgermeister Boris Johnson geplant haben, sind neun Islamisten zu langen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Der Hauptangeklagte Abdul Miah erhielt am Donnerstag eine Haftstrafe von 21 Jahren und zehn Monaten. Drei weitere Angeklagte müssen "aus Gründen der nationalen Sicherheit" mindestens acht Jahre hinter Gittern bleiben. Die Angeklagten seien "fundamentale Islamisten, die sich aufgrund der Internet-Propaganda von Al-Kaida dem Terrorismus zugewandt haben", befand der zuständige Richter.