Die Einigung der schwarz-gelben Koalition auf Steuersenkungen ab 2013 ist von der Opposition kritisch aufgenommen worden. Die Regierung müsse die Steuersenkungen in Höhe von sechs Milliarden Euro durch Sparen ausgleichen, kritisierte der rheinland-pfälzische Finanzminister Carsten Kühl (SPD) am Montag im Deutschlandradio Kultur. "In diesen Zeiten sind Steuersenkungen, wenn sie nicht gegenfinanziert sind, irre", sagte Kühl. Eine ähnliche Formulierung hatte zuvor die thüringische CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht gewählt.