Der in Deutschland nicht verbrauchte Schweinegrippe-Impfstoff soll verbrannt werden. Im Auftrag der Länder suche Sachsen-Anhalt derzeit nach einer Entsorgungsfirma und hole Angebote ein, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums in Magdeburg am Mittwoch. Er bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Es gehe um die Entsorgung von rund 16 Millionen übriggebliebenen Impfdosen, die dem Sprecher zufolge während der Schweinegrippe-Pandemie zentral von allen Ländern eingelagert wurden. Der Impfstoff solle in einer Müllverbrennungsanlage vernichtet werden. Darüber hinaus hatten die meisten Länder noch eigene Impfvorräte angelegt, die zum Teil bereits entsorgt wurden.