Nicole Kidman früher trotz Erfolges oft unendlich einsam

13. Mai 2013, 19:53 Uhr

Hollywoodstar Nicole Kidman hat sich trotz ihrer großen Erfolge früher oft "unendlich einsam" gefühlt.

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Hollywoodstar Nicole Kidman hat sich trotz ihrer großen Erfolge früher oft "unendlich einsam" gefühlt. Die Zeit von "Moulin Rouge" bis zum Oscar für ihre Rolle in "The Hours" sei "eine sehr merkwürdige Zeit" gewesen, sagte die 45-Jährige der "Stuttgarter Zeitung". Grund dafür sei gewesen, dass "mein beruflicher Erfolg und mein persönliches Scheitern aufeinander prallten".

Es sei ein unglaublicher Moment gewesen, als sie 2003 den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Darstellung der Schriftstellerin Virginia Woolf in "The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit" bekommen habe, berichtete Kidman. Zugleich habe sie sich aber unendlich einsam gefühlt: "Gerade in den Situationen, in denen du einen enormen beruflichen Erfolg erfährst, verstärkt das auf der anderen Seite das Gefühl für das, was dir im wahren Leben fehlt", meinte die Australierin. "Alle gehen nach Hause, nur du bleibst allein zurück."

Heute sei ihr klar, "dass man sein Leben richtig ausbalancieren muss", sagte die Schauspielerin, die mit dem Countrysänger Keith Urban verheiratet ist und mit ihm und den beiden gemeinsamen Töchtern in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee wohnt. Zuvor war sie mit Hollywoodstar Tom Cruise verheiratet.

AFP