Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat sich gegen einen Wettlauf bei der Zusage von Hilfsgeldern für die Hungernden am Horn von Afrika ausgesprochen. Es dürfe nicht nur einen "Wettbewerb um große Summen" geben, sagte Niebel am Montag im ARD-Morgenmagazin. Wichtiger sei, dass das Benötigte geliefert werde und die Hilfe "auch zielgerichtet bei den Menschen ankommt". Höhere Soforthilfen anderer Länder wie etwa Großbritanniens seien nicht zwangsweise die bessere Lösung. "Es ist ein Leichtes, große Summen zuzusagen, wenn nicht sicher ist, wie sie denn abfließen sollen", sagte Niebel, der sich in der kenianischen Hauptstadt Nairobi aufhielt.