Nach den jüngsten blutigen Anschlägen in Nigeria hat Staatschef Goodluck Jonathan in mehreren Unruheregionen den Ausnahmezustand verhängt und bestimmte Grenzabschnitte geschlossen. In vier Bundesstaaten sei in den von der Gewalt betroffenen Regionen der Ausnahmezustand ausgerufen worden, sagte Jonathan am Samstag in einer vom Rundfunk ausgestrahlten Ansprache. Er habe zudem angeordnet, dass in diesen Gegenden die Landesgrenzen geschlossen würden, "um grenzüberschreitende terroristische Aktivitäten" zu verhindern. Die Maßnahmen seien notwendig geworden, nachdem Terroristen Ziele in Nigeria angegriffen hätten.