Der frühere Formel-1-Pilot und Luftfahrt-Unternehmer Niki Lauda gibt die Macht bei seiner österreichischen Niki-Luftfahrt-Gesellschaft (NIKI) ab. NIKI-Präsident Lauda, die Privatstiftung Lauda und die deutsche Fluggesellschaft Airberlin seien übereingekommen, dass sich die Privatstiftung aus dem Unternehmen zurückziehen werde, teilte Airberlin am Dienstag in der Bundeshauptstadt mit. Seit Juli 2010 hält die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft 49,9 Prozent der Anteile an dem österreichischen Unternehmen. Die übrigen 50,1 Prozent der Geschäftsanteile besitzt die Privatstiftung. Diese werde ihre Anteile nun an Airberlin übertragen und damit ein Darlehen über 40 Millionen Euro tilgen, das Airberlin der Stiftung in der Vergangenheit gewährt hatte, sagte ein Airberlin-Sprecher. Zusätzliches Geld solle laut Airberlin dabei keines fließen.