Noch immer keine Spur von verschollenem Flugzeug

21. April 2014, 17:48 Uhr

Zwei Drittel der geplanten Unterwasser-Suche nach dem Anfang März verschollenen Flugzeug der Malaysia Airlines sind mittlerweile abgeschlossen.

Zwei Drittel der geplanten Unterwasser-Suche nach dem Anfang März verschollenen Flugzeug der Malaysia Airlines sind mittlerweile abgeschlossen. Das teilte die Koordinationsstelle für die Suchaktion im Indischen Ozean im westaustralischen Perth mit. Bislang stieß der Unterwasser-Roboter Bluefin-21 demnach auf nichts "Interessantes". Das Suchgebiet liegt gut 1700 Kilometer nordwestlich von Perth und ist in etwa so groß wie Niedersachsen. An der Suche beteiligen sich zehn Armeeflugzeuge und elf Schiffe.

Seit dem mysteriösen Verschwinden von Flug MH370 mit 239 Menschen an Bord am 8. März wird nach Überresten der Maschine gesucht. Immer noch ist völlig unklar, warum die Boeing 777 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking plötzlich von den Radarschirmen verschwand und später tausende Kilometer weiter südlich im Indischen Ozean abstürzte. Zwei Drittel der Passagiere waren Chinesen.

Ohne die sogenannte Blackbox, die den Flugdatenschreiber und den Stimmrekorder des Flugzeugs enthält, wird sich die Ursache wohl nie klären lassen. Die Suchteams hatten auch einen Blackbox-Detektor des australischen Marineschiffs "Ocean Shield" eingesetzt. Doch die Batterien der Blackbox dürften inzwischen aufgebraucht sein.

 
 
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stern (36/2014)
Die Kriegsministerin