Mitten in der Euro-Krise streiten die Mitgliedsländer einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge weiter über die Besetzung des einflussreichen Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Niederlande und andere Staaten aus Nordeuropa wollten verhindern, dass das spanische Direktoriumsmitglied José Manuel Gonzalez-Páramo im Juni durch einen Spanier ersetzt werde. Stattdessen solle ein Vertreter eines kleinen nordeuropäischen Landes in das sechsköpfige Gremium einziehen, berichtete die Zeitung ohne Quellenangabe. Staaten wie die Niederlande, Österreich und Finnland, auch Deutschland, seien der Ansicht, dass stabilitätsorientierte Mitglieder im Direktorium unterrepräsentiert seien.