Anlässlich des Holocaust-Gedenktags hat sich der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg offiziell für die Deportation hunderter Juden während des Zweiten Weltkriegs in seinem Land entschuldigt. "Es ist an der Zeit anzuerkennen, dass Polizisten und andere Norweger sich an den Festnahmen und Deportationen von Juden beteiligt haben", sagte er am Freitag im Hafen der Hauptstadt Oslo. Von dort waren in der Nazizeit 532 Juden an Bord des Frachtschiffs "SS Donau" in Konzentrationslager gebracht worden.