Mit einem umfassenden Forschungsprojekt will die Landesregierung in Düsseldorf die Lebenssituation der rund 800 Contergan-Geschädigten in Nordrhein-Westfalen verbessern. Auf Grundlage der Studien-Ergebnisse sollen die Betroffenen gezielte Hilfestellungen für ein selbstbestimmtes Älterwerden erhalten, wie das NRW-Gesundheitsministerium am Montag mitteilte. Das Ministerium reagiert damit auf die erst heute auftretenden Folgeschäden jahrezehntelanger körperlicher Extrembelastungen, unter denen viele der heute um die 50 Jahre alten Contergan-Geschädigten leiden.