US-Präsident Barack Obama hält die Ankündigungen von Ägyptens Staatschef Husni Mubarak zu einem Machtwechsel in dem Land nicht für ausreichend. Die ägyptische Führung müsse einen "unmissverständlichen" Weg hin zu einer Demokratisierung aufzeigen, erklärte Obama am Donnerstag (Ortszeit) in einer Mitteilung. Es zeichne sich nach wie vor kein "umgehender, bedeutsamer oder ausreichender" Wandel ab, kritisierte der US-Präsident. Zugleich warnte er die Konfliktparteien in Ägypten vor "Unterdrückung und Gewalt". Nach Angaben von Regierungssprecher Robert Gibbs hatte Obama zuvor sein Sicherheitskabinett einberufen.